Montag, 8. August 2016

Scheinbar liegt nichts mehr auf dem Weg

nach Australien.

Gestern war Ausflug des "Fördervereins Chormusik an der Lutherkirche". Ein schöner Ausflug bei herrlichem Wetter mit gutem Programm, wunderbar organisiert von Margit. Unvermeidlich die Fragen: "Habt ihr jetzt das Visum?" Ebenso unvermeidlich die nächste Frage: "Was macht ihr jetzt?". Was sollen wir schon machen - nichts. Es gibt einen Plan B, genaugenommen sogar zwei. Brigitte will sich mal an die Lufthansa wenden, ob die vielleicht was erreichen können, als Carrier. Und meine Idee ist, für Brigitte kurzfristig ein Touristenvisum zu beantragen, das geht normalerweise schnell. Und Plan C ist wenig verlockend: Ich müsste alleine Fliegen, Brigitte käme nach.
Eine wenig gute Nacht folgte. Und dann die Erlösung: Gegen 1 Uhr in der Frühe kam das Mail mit dem Betreff: Corrected Visa Grant Letter for Brigitte now received. Ich hab's natürlich erst um halb sieben gesehen, nach dem Aufstehen, weil ich selten nachts ins Mail schaue.

Jetzt bleibt noch das Permit für Arnhem Land. Aber auch da sieht es schon konkreter aus. Denn Freitag früh habe ich mit dem NLC-Büro in Jabiru telefoniert (NLC ist das Northern Land Council, das ist eine Art Verwaltungsbehörde für Arnhem Land und andere Gebiete der Aboriginal in den Northern Territories). So, wie ich die Durchfahrt geplant hatte, geht es leider nicht, denn die Nördstraße, die "Top Road" ist nur für Ambulance and Police, und, so füge ich hinzu, Traditional Owners geöffnet, es gibt ansonsten keinen Permit. Also fahren wir über die Central Arnhem Road nach Nghulunbuy, bleiben dort ein paar Tage (den Campground muss ich vor Ort buchen), um die Gegend anzusehen, und auf dem gleichen Weg wieder zurück. Soweit der neue Plan. So habe ich jetzt den Antrag ausgefüllt und warte auf das, was kommt.

1 Kommentar:

  1. Ich werde Regelmäßig hier nachschauen und freue mich. Allzeit Gute Fahrt. Wäre gern dabei. Werner.

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