Freitag, 9. Dezember 2016

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Dienstag, 6. Dezember 2016

Abends treffen wir uns mit Jürgen, der wider Erwarten doch Zeit hat, bei einem Thai zum Abendessen. Wir fahren mit dem Taxi hin, weil das Restaurant für den Bus zu nahe aber angesichts unsres heutigen Gehumfanges zu weit weg liegt vom Hotel. Deshalb sind wir auch früher da als vereinbart. Jürgen kommt direkt von der SAP und wirkt ziemlich gestresst, im Verlauf des Abends muss er mehrfach telefonieren, u.a. steht eine Telefonkonferenz an. Immerhin bleibt für uns genug Zeit. Er geht nachher mit uns zurück zum Copthorne und verabschiedet sich in der Hotelhalle von uns. Beim nächsten Mal wird hoffentlich Ploy auch da sein.

Am Singapore River


Mittwoch, 7. Dezember 2016

Das war's dann schon. Wir genießen wieder das außergewöhnliche Frühstück im Hotel. Asiatische Spezialitäten und europäisches Brot, britische Würstchen und amerikanische Pancakes, Eier in den verschiedensten Varianten und Obst, Marmeladen und Jams - es ist alles da, was das Herz begehrt. Und wenn doch etwas fehlt, gibt es Ersatz. Alles ist gut und ganz frisch.
Zurück im Zimmer packen wir unsere Sachen zusammen. Dann suche ich nach der Nummer der Rezeption, aber es gibt kein Telefonverzeichnis im Zimmer, kein externes, das wäre zu viel verlangt, aber auch kein internes, was ich erwartet hätte. Nun, die "0" tut es, wir erreichen die Rezeption und bitte um jemanden, der unser Gepäck abholt. Alleine schaffe ich das nur in Etappen, da der Fotorucksack zum Paket geschnürt ist. Viel ist hier in Singapore nicht dazu gekommen, aber auch 45 Kilogramm sind zu viel für mich. Da sind meine Grenzen bereits erreicht.
Zum Glück stellt sich die Frage nicht, ein Taxi zurückweisen zu müssen, es ist keine schwarze Limousine "am Start". Letztlich kostet die Fahrt zum Flughafen nur 21 S$, das ist der bisher niedrigste Preis, den ich hier bezahlen musste. Changi Airport ist relativ leer, wir müssen nicht mal warten, bevor wir einchecken dürfen.
Die Wartezeit bis zum Abflug verbringen wir in der SKL, der Silver Kris Lounge. Bei der Speisen- und Getränkeauswahl bleiben kaum Wünsche offen, auch wenn wir nach dem opulenten Frühstück und in Erwartung der zwei Mahlzeiten auf dem Flug nur eine Kleinigkeit zu uns nehmen. Schon ist es Zeit zum Gate zu gehen. Hier in Singapore ist der Security Check erst am Gate, deshalb müssen wir etwas eher dort sein. Aber dann geht es doch viel schneller als irgendwo sonst. Nur die Stimmgabel in meinem Jackett fällt auf, so etwas hatten die beiden bei ihren Kontrollen noch nicht gesehen.
Kurz vor dem Abflug von Changi


Der Flug ist äußerst angenehm, allerdings gibt es die eine oder andere Turbulenz. Zum Essen nehme ich beide Male das asiatische Gericht, beide sind erstaunlich gut. Wider Erwarten komme ich mit den schwarzen Stäbchen gut zurecht, besser zumindest als gestern Abend beim Steamboat. Auch Reis und Glasnudeln kann ich mit Stäbchen essen.
Etwas früher als geplant landen wir in Frankfurt, 50 Minuten später sitzen wir in unserem Shuttle nach Neckarhausen. Pick Up war in der Abflughalle, deshalb mussten wir unser Gepäck die Rolltreppe hochschaffen. Davor hatte ich Angst, aber dann klappte es doch erstaunlich gut mit dem Gepäckwagen auf der Rolltreppe.

In Neckarhausen ist es frostig und es wird nicht viel wärmer, als wir ins Haus kommen: Seit einer Woche ist die Heizung ausgefallen und die Techniker haben bisher noch keine Lösung. Das ist kein guter Start in der Heimat. Ansonsten sieht alles gut aus, Michael hat sich wunderbar um alles gekümmert.

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