Samstag, 19. November 2016

Coral Bay and back to the inland, back to the warm weather



Montag, 14. November 2016

Dass die Sonne relativ spät aufgeht ist das Ergebnis unserer Reise nach Westen. Es ist feucht - aber nicht vom Regen, sondern ausfallende Luftfeuchtigkeit - und kühl, sicherlich unter 20° C. Zum Frühstück hole ich mir wieder mein Flanellhemd raus. Später wird es wieder angenehm mit Temperaturen im oberen 20er-Bereich. Für Donnerstag ist die Vorhersage eher schlecht, nur noch bis 22°C als Höchsttemperatur! Mal sehen, wie wir damit umgehen.
Weil wir bei der lokalen Bäckerei vorbeigehen, nehmen wir ausnahmsweise eine Art zweites Frühstück zu uns. Wir werden nachlässig. Außerdem kaufe ich mir bei dem Schalter der Ecotours ein gebrauchtes Wetsuit. Es ist zwar eigentlich eine Ladyversion (Größe 12), passt aber sehr gut. Dabei unterhalte ich mich lange mit der jungen Frau am Schalter. Sie war schon 5x in Deutschland (einmal sogar in Darmstadt, deshalb kennt sie auch Heidelberg und die Uni) und ist in ihrem Erstjob Tourguide in Karijini.
Später gehen wir zum Schnorcheln, ich probiere mein Wetsuit aus, Brigitte ihre Noodle. Die Sicht ist noch immer nicht besonders gut, dennoch sind viele Fische da. Noch mehr Korallen, bilde ich mir ein, sind in den fünf Wochen unserer Abwesenheit weiß geworden, also abgestorben. Der Wind ist gefährlich, denn durch ihn merke ich die Kraft der Sonne nicht und laufe Gefahr, mich zu verbrennen. Beim Duschen stellt sich heraus, dass es zumindest meiner Stirn zu viel der Sonne war.
Gestern habe ich mir den neuen Gemeindebrief angesehen in einer Vorabversion: Er wird gut, aber das war ja auch zu erwarten. Ich habe nur leider nicht mitbekommen, wie die Reaktionen auf die Farbe waren, auf jeden Fall wird der Weihnachtsbrief auch bunt.
Die Sonne geht unter und der Supermond kommt heraus - aber so super kommt er mir nicht vor. Ich könnte nicht sagen, dass er größer wäre als normal. Er ist schön, wie er so am östlichen Himmel steht.
Supermoon? Eher nicht - aber schön ist er, schöner als auf dem Bild.

Dienstag, 15. November 2016

Als ich zum Bad gehe, schaut der Mond gerade noch über die Düne westlich unseres Stellplatzes. Die Sonne lässt sich noch Zeit. Es wird, entgegen der Vorhersage, ein recht sonniger Tag, erst gegen Abend ziehen Wolken auf. Und es ist ein völlig ereignisloser Tag, wir gehen schnorcheln - das Meer ist nach wie vor ziemlich trüb - und wärmen uns in der Sonne. Dabei hoffe ich, dass ich mich nicht noch mehr verbrenne. Dass das Wasser trübe wirkt kann auch damit zusammenhängen, dass wir immer bei Hochwasser unten am Strand sind. Selbst ein Tidenhub von nur wenig mehr als einem Meter macht halt doch einen Unterschied. 

  • Will it be a storm tonight? At least it's nice and warm - still.

Außerdem reinige ich den Innenraum des Troopie ein bisschen von den Hinterlassenschaften der Outbacktour und - natürlich (?) - unterhalten wir uns mit einigen der "fellow campers". Zum Beispiel mit Heidi und Marcel aus der Schweiz. Sie sind erstmals in Australien, allerdings waren sie vorher fast zwei Jahre mit dem eigenen Wohnmobil in den zwei Amerikas, Respekt. Hier wollen sie nur einen Eindruck bekommen bis zu ihrem Rückflug im März nach Atlanta, wo ihr Wohnmobil untergestellt ist. Sie haben hier auch einen Landcruiser mit Dachzelt, benutzen das Zelt aber nicht, sondern schlafen unten. Heidi hat Angst beim Runterklettern, sagt sie. Sie fahren morgen weiter. Das Paar neben uns in dem Apollo-Troopie mit Hubdach ist heute abgefahren, auch sie sind Schweizer und haben bisher von Cairns aus Cape Yorck besucht und dann den Kontinent von Normanton aus nach Süden durchquert. Ich habe nicht gefragt, welchen der beiden Tracks sie gewählt haben. Auch sie benutzen das Dach nicht zum Schlafen. Überhaupt scheint die Fluktuation bei den Gästen diesmal relativ hoch zu sein, am Nachmittag ist der Platz fast leer. Und auch bei Bayview, wo "the Shire thing" offensichtlich nicht so genau genommen wird, stehen heute keine Zelte mehr in der ersten Reihe, sondern nur Wohnmobile und feste Wohnwagen.
Sonnenntergang, sieht doch ganz gut aus
Abends kommen Heidi und Marcel auf ein Glas Wein zu uns. Sehr nette Unterhaltung Ausgangspunkt sind die Erfahrungen aus den Reisen, dann aber zunehmend die daraus resultierenden Fragen wie z. B. über die Zukunft der Aboriginal, Indianer, Bushmen.
In der Nacht beginnt es zu regnen, ich muss alles wegräumen, was nicht nass werden soll - meine Stiefel auf der Stoßstange vergesse ich - und das Zelt zumachen an der Vorderseite.

Mittwoch, 16. November 2016

Viel Regen war es nicht, aber genug, um die nächtliche Aktion als richtig einzustufen. Der Himmel ist noch grau verhangen, als ich aufstehe, lockert aber im Laufe des Frühstücks und des Zeitunglesens auf.
Viele Möglichkeiten gibt es hier in Coral Bay nicht, wenn es zu kühl ist zum Schwimmen und Schnorcheln. Uns ist nicht nach einem organisierten Ausflug. Deshalb gehen wir wieder am Reef Shark Sanctuary in Bill's Bay entlang bis zu Maud's Landing und wieder zurück. Viele Haie sind zu sehen, aber eben nur als dunkle Schatten im grünlichen Wasser. Wegen des ziemlich starken Windes kann ich keinen Hut aufsetzen - er wird weggeweht - andererseits ist mein Scheitel ohnehin schon ziemlich verbrannt. Deshalb traue ich mich den Rest des Tages nur noch kurzzeitig in die Sonne.
Last day in Coral Bay for the next time, a last view on the bay
Die Temperatur steigt nicht über 24° C, das liegt am nach wie vor kalten Wind. Ich lese fast den ganzen Nachmittag lang, Beine in der Sonne, Kopf im Schatten. So ist es auszuhalten.
Beim Abendessen können wir gar nicht so schnell essen, wie der Wind die Nudeln und die Tomatensoße abkühlt. Die letzten Bissen fühlen sich an, als wären sie im Kühlschrank gewesen. Nicht ganz, aber sie waren kalt. Deshalb verziehen wir uns nach dem Spülen zum Kartenspielen ins Innere des Troopie, unten. Das ist nicht bequem, aber besser als im Freien. Kein Mensch ist heute außerhalb geschlossener Bereiche, alle sind in ihren Caravans, Zelten oder Wohnmobilen.

Day of the 2nd, 17. November

Seit vier Tagen sind wir quasi Nachbarn, wir grüßen uns freundlich, sprechen gelegentlich kurz mit den Kindern, vor allem dem Jüngsten, aber ein Gespräch kam noch nicht zustande. Jetzt endlich ist es so weit, als ich fertig bin mit den Abreisevorbereitungen. Er ist Australier aus der Kalgoorliegegend, aufgewachsen im Wheatbelt, lebt mit seiner Familie in Thailand, wo seine Frau geboren ist. Drei Kinder, das Mädchen ist ungefähr 9, der ältere Junge 7 und der Kleine ist fast 21 Monate alt. Er hält die Familie ganz schön auf Trab. Die letzten Tage wurde er zusehends mutiger, sein Aktionsradius immer größer. Der Papa wirkte manchmal ein wenig genervt. Sie sind für 2 Monate nach Australien gekommen, der Zeltanhänger ist gemietet, sie machen immer wieder Familienbesuche und er frischt Erinnerungen auf. In zehn Tagen geht es zurück nach Thailand. Der ältere Junge hatte mich gestern gefragt, ob er eine unserer Muscheln auf dem Tisch haben darf und sich dann prompt für die entschieden, die als Einzige Brigittes Selektionskriterien überstanden hatte. Die durfte er dann doch nicht haben. Das Mädchen versteht mich, wenn ich deutlich genug spreche. Und der Kleine hat sich von mir auf den Arm nehmen lassen, ohne das Gesicht zu verziehen.
Auf dem North West Coastal Highway sehe ich plötzlich unseren zweiten (siehe Überschrift!) Thorny Devil. Er sitzt etwa 20 cm rechts vom linken Seitenstreifen, also da, wo die 15 Zwillings- und ein einfachreifen eines Roadtrains entlang donnern. Ich kann ihm ausweichen, das macht ihm nichts, als wir rückwärts wieder an die Stelle kommen, sitzt er noch unberührt da. Wir setzen ihn dann neben die Straße in das vertrocknete Gras, beim zweiten Versuch zieht er dann langsam in die sichere Richtung ab. 
Thorny Devil
Er mag nicht hochgenommen werden, da macht er relativ schnelle Bewegungen, und wenn man nicht aufpasst, springt er runter. Ihn in der Hand zu halten, ist nicht unangenehm. Die Stacheln sind zwar hart und spitz, aber solange man nicht zudrückt nicht schmerzhaft. Und sein Bauch ist ganz weich.
Wenige Zeit später gibt das linke Hinterrad seinen Geist auf, es rumpelt gewaltig, der Troopie ist aber gutmütig und bleibt in der Spur und dann sehen wir die Bescherung: Diesmal hat es nicht nur den Schlauch erwischt, durch das Ausrollen zwischen Felge und Asphalt ist vermutlich auch die Flanke des Reifens hinüber. Es sieht nicht gut aus. Weil hier weder Stock noch Stein zu finden sind, nehme ich den Highjack zu Hilfe, um den Jack, den Wagenheber, unter den Achskopf zu bringen. Dann geht es seinen gewohnten Gang.
Reifenwechsel
Das Schwierigste ist es, den kaputten Reifen an die Halterung am Heck zu hieven. Das wird vermutlich bald schon das k.o.-Kriterium für eine Australienreise: Wenn ich den Reifen nicht mehr hoch genug heben kann. Mist, gestern Nachmittag habe ich frische Sachen angezogen, jetzt haben Shirt und Hose schon wieder rote Flecken. Beim Shirt ist das nicht so tragisch.
Direkt nach der Überquerung des Gascoyne, der nur ein gewaltiges trockenes Sandbett darstellt, geht es nach links zur Nursery, dort gibt es die wunderbaren "Frozen Mango". Dem Gespräch mit dem Besitzer können und wollen wir uns nicht entziehen, auch wenn manches von dem, was er erzählt, kaum zu verstehen ist und sich auch nicht durch den Zusammenhang erschließt. Macht aber nichts, im Grunde verstehen wir uns schon.
In Carnarvon bestätigt sich meine Prognose, wir brauchen einen neuen Reifen, aber den gibt es nicht in Carnarvon. Die einen (Tyrepower) könnten ihn nächste Woche Dienstag geliefert bekommen, in der anderen Werkstatt (Beaurepair) immerhin schon am Samstag. Beides ist uns zu spät, denn eigentlich wollten wir ja dem kalten Wind entkommen und ins Landesinnere verschwinden. Nun gut, wir gehen das Risiko ein und fahren mit dem Wrack am Heck weiter. Bisher hatten wir immer nur einen Ersatzreifen.
Nach dem Einkaufen kehren wir ein bei West Coast Fish 'n' Chips. Dort gibt es den meiner Meinung nach besten battered Snapper.
Und dann geht's nach Osten. Reifenwechsel, Suche nach Ersatz und Entscheidungsfindung haben uns um 1 1/2 Stunden nach hinten geworfen, deshalb wird es knapp mit Gascoyne Junction. Dort sind wir die einzigen Camper, ein paar Häuschen sind vermietet, aber sonst ist es völlig leer. Der Wind ist nach wie vor da, aber schwächer und vor allem deutlich wärmer. Außerdem gibt es hier eine schöne Camp Kitchen, wenn auch ohne Kochgelegenheit (nur BBQs). Das Auto steht auf 25°3'13"S 115°12'20"O.
Nach Poolbesuch und Dusche beginnen die Vorbereitungen für das Kochen. Als alles fertig und in der Küche hingerichtet ist, schließe ich den Herd an die Flasche an und will mit dem Kochen starten. Doch ach, das Gas ist alle. Hier am Platz gibt es keine Möglichkeit, die Flasche zu füllen, die Landlady weiß auch keine andere Stelle. Aber sie weiß Rat: Barbeque benutzen! "Do you have a pot? Then put it on the hot plate." Und so geht es, Äpfel und Zwiebeln können eh' auf der Platte gebraten werden.
Nach dem Spülen gehen wir in die Bar. Viele Männer sitzen da. Auch Brigitte trinkt ein XXXX, weil es sonst nichts für sie gibt. Wenn ein bestelltes Essen aus der Küche kommt, gehen fast alle mit ihrem Teller zu den Tischen, um dort zu essen. Nur einer kommt mit seinem Teller zu uns an die Bar. Und schon beginnt ein Gespräch. Nach meinem dritten Satz fragt er "Are you German?" - mein Akzent muss grauenvoll sein. Er erzählt viel von sich: Spanische Abstammung, geboren in Australien, aufgewachsen in der Nähe von Coober Pedy (in der Nähe?), Spezialist für irgendeinen Teil des Brückenbaus und deshalb in ganz Australien als Contractor im Einsatz. Seine Frau mag das nicht so sehr, aber was soll er machen. Dann wird es leer in der Bar, alle gehen ins Bett, wir schließen uns an, es ist schon halb neun.
Der schöne Sternenhimmel wird etwas überstrahlt von der Beleuchtung hier auf dem Patz.

Freitag, 18. November 2016
Freitag, 18. November 2016
09:50
Das fehlende Gas bestimmt schon mein Denken heute. Morgens ist es noch kein Problem, denn in der Küche steht ein Wasserkocher - wie immer in Camp Kitchen. Das reicht für den Tee.
Galahs am Morgen - ein guter Weckruf
Ich bin sicher, dass wir im Murchison Roadhouse mit Caravan Park die Flasche gefüllt bekommen. Das liegt zwar nicht an unserem Weg, ist aber nur ein 190 km return Umweg. So fahren wir über eine erstklassige Gravelroad erst nach Osten und dann nach Süden, immer auf der Carnarvon Mullewa Road. Ab Landor ist das für uns Neuland. Weites Land erstreckt sich rechts und links von uns, gelegentlich Gibber Plains, meist Buschland. Dann überwiegen die weißen Steine und verdrängen das gewohnte Rot.
Immer wieder leiten uns interessante Schilder zur Seite, manche nur 50 Meter, andere 12 Kilometer weit. Und immer stehen dann irgendwelche Interpretive Panel mit Informationen über das genannte Objekt. Bilund Pool oder Birlungardi hat tatsächlich richtig viel Wasser, ist aber nicht in unserer Karte eingezeichnet. Auch Stock Route Well 19 hat unten in der gemauerten Zisterne Wasser und es sieht brauchbar aus.
In Murchison dann die Enttäuschung: "We don't do gas refilling." Und die Frage, wo die nächste Möglichkeit sei, wird ausweichend bzw. gar nicht beantwortet. Die Ausflucht ist "it depends where you're heading" beantworte ich mit "I don't know, we'll go to the next possibility with gas.", darauf kommt nichts mehr. "We don't do refilling." "I don't know" kommt ihr nicht über die Lippen. Schon der zweite Caravan Park hier in der Gegend, der keine Gasvorräte hat - und das auch nicht zu begründen gewillt ist. Gastfreundlichkeit oder wenigstens Geschäftsbereitschaft sieht anders aus.
Errabiddy Bluff
In einer Gravelpit stellen wir den Troopie auf 26°10'9"S 116°15'16"O ab, dummerweise mit dem Heck im Wind. Aber der legt sich vielleicht noch. Ich sammle Holz für das Camp Fire. Hier liegt genug in der Nähe herum und in der Grube ist so viel Stein, da kann sich nichts versehentlich entzünden.
Heute also Kochen mit nur einer Flamme. Zum Glück haben wir den kleinen Kocher aus dem Bushi mitgenommen und sogar noch eine Ersatzkartusche in der Schublade.  Ich denke, meine Tortilla lässt sich auf dem kleinen Kocher zubereiten. Ein Essen mit Reis sollte auch gehen, Früher habe ich auf Reisen fast nur mit einer Flamme gekocht, nur habe ich mich halt sehr an die zwei oder mehr Feuerstellen gewöhnt.
Alles klappt so, wie ich mir das vorgestellt habe. Und auch das Feuer brennt gut. Während wir am Feuer sitzen, klettert im Osten langsam Orion den Himmel hinauf, das linke Knie voraus. Als das Feuer zu Ende geht, steht er prächtig am Himmel. Der Mond kommt erst später, Venus geht schon fast unter.

Samstag, 19. November 2016

Brigitte hat gestern Abend ein Auto vorbeifahren gehört, das war es dann. Gleich nach dem Aufstehen werfe ich das Feuer wieder an, eine Handvoll Eukalyptusblätter auf die Asche gestreut, ein paar Ästchen drauf und schon brennt es wieder. Bevor wir fahren, wird die Feuerstelle mit Gravel zugedeckt, die Randsteine kommen auf den großen Haufen, nichts ist mehr zu sehen von unserem Camp Fire.
Camp Fire in der Gravel Pit kurz nach Sonnenaufgang
Kaum haben wir die Beringara Byro Rd bei Beringara Station in Richtung Süden verlassen, wird die Straße als Road Train Route ausgewiesen und ist sealed, allerdings hat sie viele Schlaglöcher und die Floodways sind gravel. Das ist besonders merkwürdig, denn sonst ist es eher umgekehrt. Somit war vorher ein besseres Fahren möglich. Fünf Lizzards kreuzen heute unseren Weg, einer, der Größte von ihnen, sitzt hochaufgerichtet auf der Straße, als wir kommen. Er läuft weg, aber nur so weit, dass er in Sicherheit zu sein glaubt. Als Modell dient er uns dennoch.
Cue ist eine sterbende Stadt. Die Mine ist geschlossen, damit ist der einzige Arbeitgeber verschwunden und folglich bleibt auch den Geschäften nichts anderes übrig, als ebenfalls früher oder später zu schließen. Der örtliche Mechaniker hat keinen passenden Reifen, einen Unternehmer welcher Art auch immer, der unsere Gasflasche auffüllt, gibt es nicht und das Caltex Roadhouse tauscht nur die großen Flaschen. Wir werden auf Meekatharra verwiesen.
Also machen wir uns auf den Weg. Nur dumm, das einzige Geschäft, das den Refill durchführen würde, hat bereits geschlossen bis Montagvormittag. Immerhin, wir finden einen Mechaniker, der in seinem Fundus einen passenden Gebrauchtreifen hat und bereit ist, uns den sofort zu montieren. Bei Foodworks bekommen wir dann auch noch vier Kartuschen für den kleinen Kocher. Damit hat sich der 228 km return Abstecher nach Meekatharra doch noch gelohnt.  In der Shelltankstelle waschen wir uns die Hände und um wenigstens etwas gekauft zu haben, nehme ich eine 5/4 l Flasche Solo mit zur Kasse. Am Schrank steht 2 for 4 $, also denke ich, dass eine Flasche etwa 3 $ kosten wird. Weit gefehlt: Sie kostet 5 $. Also nehme ich noch eine zweite und lande wie versprochen bei 4 $. Das ist schon abstrus.
In Cue nisten wir uns auf dem Caravan Park ein, an der Straße ist es Brigitte zu laut. Allerdings ist es hier kaum leiser, denn die Straße nach Meekatharra - esist der Great Northern Highway - mit ihrem Roadtrainverkehr führt am CP vorbei. Immerhin, der Stellplatz auf  27°25'16"S 117°53'58"O unter einem großen Eukalyptus ist schön, die Einrichtung ist gut.



















1 Kommentar:

  1. Werner: Ja die Strecke sehe ich vor mir, die Erinnerungen sind vom letzten November. Cue war wirklich nicht viel zu sehen, aber die caretaker Frau war sehr nett mit ihren kleinen Kindern und hat mir den Senioren Preis gegeben. Ich frage immer nach Senior Concession, denn die public owned geben eigentlich immer ein paar Dollar off. Weiter gute Fahrt.

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